eAccounts v1.1

eAccounts ist ein Accountmanager for OS/2 and eCs.

Mit diesem Programm lassen sich Accountdaten wie Passworte, PINs, UderIDs etc.
in einer Datenbank verwalten.

Die Dateien werden verschlsselt abgelegt. Der Zugriff auf die Datenbank
wird mit einem Passwort geschtzt. D.h. mit einem Major-Passwort werden die
komplette Datenbank entschlsselt, und alle darin enthaltenen Daten
zugnglich gemacht.

Fr die Verschlsselung wird als Zusatzmodul die encrypt.dll aus dem Blowfish
Archiv bentigt. Das Archiv kann von Hobbes bezogen werden:

http://hobbes.nmsu.edu/pub/os2/util/encrypt/bfish163.zip

Achtung: Seit Version 1.00 RC4 mu diese DLL im Programmpfad liegen!

Darber hinaus bietet das Programm auch die Mglichkeit, binre Dateien
(wie z.B. Keyfiles) in die Datenbank einzufgen, und dem entsprechenden 
Datensatz zuzuordnen (es lassen sich natrlich auch Plain Text Files einfgen).

Passworte und UserIDs knnen bequem per Knopfdruck in die Zwischenablage
kopiert werden, und knnen dann per Tastenkombination in entsprechende
Dialogfelder eingefgt werden.


Installation

Das Archiv wird entpackt, danach wird install.cmd zur Erzeugung der WPS-Objekte
aufgerufen. Es werden keine Dateien kopiert, und keine Eintrge in der
config.sys oder den OS2-Inidateien vorgenommen. Zur Deinstallation kann das
Verzeichnis einfach gelscht werden.
Zur Benutzung der Ver- / Entschlsselung mu die encrypt.dll aus o.g. Archiv
in das Programmverzeichnis kopiert werden.


Update

Bei einem Update ber eine Version > 1.00 RC 1 kann ein altes Datenbankfile
weiterverwendet werden. Dazu mu dieses am besten vor dem ersten Start
in DATA.EAC umbenannt werden. Um ein Update durchzufhren, reicht es aus die
das Update ber eine bestehende Installation zu kopieren.


Benutzung

Als erstes mssen eine oder mehrere Kategorien angelegt werden. Dann wird
ein Kategorie ausgewhlt, und in dieser Kategorie ein Account angelegt.
Danach wird der Account selektiert, und in den EDITMODE gewechselt. Nun
knnen die Datenfelder des Accounts beliebig ausgefllt werden.
Abgespeichert werden die Daten, indem in den BROWSEMODE zurck gewechselt
wird.

In einem Accountdatensatz kann mit Include auch eine Datei eingefgt
werden. Die Date wird in die Datenbankdatei eingefgt. Mit Extract kann
eine solche Datei wieder auf die Festplatte geschrieben werden.

Alle Datenbankfelder knnen beliebig beschriftet werden. Dazu gibt es eine
Notizbuchseite 'Label' unter 'Properties'.

Kategorien und Accounts knnen umbenannt und natrlich auch gelscht
werden. Dabei ist zu beachten, da sich eine solche Aktion auch immer auf
alle in der Hierarchie darunter stehenden Datenfelder auswirkt. Wenn also
eine Kategorie gelscht wird, werden alle darin enthaltenen Daten einschl.
ev. darin enthaltener Keyfiles gelscht.

Um eine Datenbank zu verschlsseln, wird unter Properties auf der 
Notizbuchseite Encryption ein Passwort eingetragen. Gro- und Kleinschreibung
wird unterschieden. Es sollten mindestens vier Buchstaben verwendet werden.
Um Tippfehler zu vermeiden mu das Passwort in zwei Eingabefelder exakt 
gleich eingegeben werden. Danach wird mit dem Button 'Encrypt' die Datenbank
verschlsselt. Wenn die Datenbank einmal verschlsselt wurde, erscheint beim
ffnen der Datei bzw. beim Programmstart immer ein Dialog zur Passwortabfrage.
Wer sein Passwort vergit hat Pech gehabt, es gibt keine Mglichkeit die 
Datenbank ohne das Passwort zu entschlsseln - auch ich kann das nicht ;-)

Es besteht die Mglichkeit, eine Datenbank komplett zu decodieren, indem 
man das Passwort in die Eingabefelder eingibt und den Button 'encrypt'
klickt. Auf diese Weise lt sich z.B. auch ein Passwort ndern, indem man die
Datei mit dem alten Passwort decodiert, und dann mit einem neuen Passwort 
verschlsselt.

In einer Session kann die Datenbank nur einmal encodiert oder decodiert werden.
Danach ist eine Programmneustart notwendig, um die Aktion rckgngig zu 
machen.


CSV Export

Die Datenbank kann in eine CSV-Datei exportiert werden. 
Die erste Zeile der CSV Datei enthlt den Header mit den 
Datenfeldbeschriftungen.
Diese werden aus dem Labelsetup (einstellbar unter Properties > Label) in dieser
Reihenfolge bernommen:

"Category";"Account";"User ID";"Password";"Location";"Notes";"Filename"

Die folgenden Zeilen enthalten die eigentlichen Daten. In jede Zeile wird ein
Datensatz geschrieben. Die Daten jeweils eines Datenfeldes stehen dabei in
Anfhrungszeichen. Die Trennung der Datenfelder erfolgt durch ein Semikolon.

Steuerzeichen werden dabei wie folgt bersetzt:
Tabulator: "/t"
Zeilenumbruch: "/n" oder "/n/r" 

CSV Dateien knnen in viele andere Anwendungen, beispielsweise in 
Tabellenkalkulationen importiert und dann weiterverarbeitet oder ausgedruckt 
werden.


Kommandozeilenparameter

Die Voreinstellung fr die Datenbankdatei ist DATA.EAC im Programmverzeichnis.
Soll eine andere Datenbankdatei als DATA.EAC verwendet werden, kann diese 
eAcc.exe mit Laufwerk und Pfad als Parameter bergeben werden. Dies ist z.B. 
sinnvoll, um die Datenbank auf einer Datenpartition oder im Netzwerk zentral auf 
einen Server zu legen.


Sicherheit

Die Daten werden ohne Aktivierung eines Passwortes unverschlsselt gespeichert.
Es sollte auf jeden Fall ein Passwort verwendet werden, wenn wichtige Daten wie
Bankinformationen o.. gespeichert werden.
Die Verschlsselung der Datenbank erfolgt mit BlowFish. Dies ist ein sehr 
sicherer Algorithmus. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die Datenbankfiles nach
Mglichkeit nicht in ffentlich zugngliche Verzeichnisse z.B. auf einen 
Webserver zu laden. 



ACHTUNG

Die Benutzung dieser Software erfolgt ausdrcklich auf eigene Gefahr. Der Autor ist 
in keiner Weise fr entstehende Schden irgendeiner Art haftbar.

Der Sourcecode kann kostenfrei auf Anfrage von uns bezogen werden.



Bekannte Fehler:

Grsseren Dateien werden beim Einfgen in die Datenbank gelegentlich 
abgeschnitten. 
Es sollten daher nur kleinere Keyfiles mit ein paar kByte eingefgt werden. 
Wenn trotzdem grere Dateien eingefgt werden sollen, dann sollte man die Datei 
nach dem einpacken testweise auspacken und mit dem Original vergleichen. 
Das Limit der Dateigre ist leider bislang nicht konstant, mit Dateien unter 
10kB gab es jedoch bislang jedoch keine Probleme. 



COPYRIGHT

Diese Software ist eMailware.

Es werden folgende Module anderer Programmierer verwendet:

RxBlFish -  Rexx interface to BlowFish
Version 09. Apr 2003
(c) Michal Necasek, Daniel Hellerstein
http://www.srehttp.org

OS2apirx - OS/2 API for Rexx
Version 03. Apr 2003
(c) Carsten Arnold
http://www.ca-arnold.de

Die hollndische bersetzung stammt von Kris Steenhaut.
Die dnische bersetzung stammt von Allan Holm.
Die spanische bersetzung stammt von Salvador Parra Camacho.
Die franzsiche bersetzung stammt von Guillaume Gay.
Die russische bersetzung stammt von Michael Baryshnikov.

Vielen Dank an alle Beteiligten!


HISTORY

Neu in Version 1.1
- DragText Kompatibilitt
- kleinere interne Optimierungen
- neue hollandische Dokumentation (berarbeites INF, Dokumentation im PDF                       
Format, sowie HTML und IPF Sourcen.                                                              


Neu in Version 1.00 GA
- neue / korrigierte Sprachdateien fr die Sprachen: Hollandisch, Dnisch
- verbesserte Installationsroutine
- Englisch wurde als default Sprache eingestellt


Neu in Version 1.00 RC6
- Multi Language Support
Alle Labels, Strings etc. werden nun extern in einer *.LNG Datei gespeichert.
Es handelt sich dabei um eine ASCII Datei, die editiert werden darf.
Achtung: es drfen nur die Strings zwischen den Anfhrungszeichen verndert 
werden. Bei MENU Items kann mit der Tilde (~) ein ALT Key festgelegt werden.
Der nachfolgende Buchstabe wird dann im Men mit einem Unterstrich dargestellt.
Mit dem Tool LNGSetup.exe kann die Sprache des Programms ausgewhlt werden.
Das Tool listet alle LNG Dateien im aktuellen Verzeichnis. Die LNG Datei mu im
Programmverzeichnis liegen.
Wenn jemand die LNG Dateien in eine andere Sprache bersetzen mchte, bitte ich
vorab um Rcksprache, da einige bersetzungen bereits in Arbeit sind. 


Neu in Version 1.00 RC5
- Bugfix im CSV Export.
- Beim Anlegen eines neuen Accounts wird nun automatisch in den Editmode
gewechselt.


Neu in Version 1.00 RC4
- Beim ffnen der Encryption Notizbuchseite wird nun geprft, ob die 
encrypt.dll vorhanden ist. Ggf. wird die Funktion zum Kodieren / Dekodieren 
abgeschaltet. Encrypt.dll _mu_ im Programmverzeichnis liegen.
- Ausgwhlter Accountname wird in der Account Data Groupbox angezeigt
- Im Editmode wird die Beschriftung der Account Data Groupbox nun rot 
angezeigt.
- Die Anordnung der Notizbuchseitenzungen fr Warp 3 Systeme wurde korrigiert. 
- Neue Icons fr Edit- / Browsemode
- Tipptext fr "Edit data" Button ndert nich nun je nach Funktion.
- Im Editmode sind nun alle anderen Buttons und ungltigen Menuesfunktionen 
abgeschaltet.
- CSV Export (Einschrnkung: es werden keine leeren Kategorien exportiert, 
enthaltene Keyfiles werden nicht exportiert)
- Bugfix: Tabulatoren in Eingabefeldern  und im Notizfeld sind nun unproblematisch.
(Achtung: Tabs knnen nicht eingegeben werden, und mssen bei Bedarf ber die 
Zwischenablage eingefgt werden.)
- Der Zeilenumbruch fr das Notes-Feld ist nun einschaltbar.


Neu in Version 1.00 RC3
- Datenbankdateiname kann als Parameter beim Programmstart bergeben werden.
(anderenfalls wird DATA.EAC im Programmverzeichnis benutzt)
- Bugfixe in "Always On Top" Funktion: Passwort-, Einstellungs- und 
Aboutdialog werden nun nicht mehr durch durch das 'schwebende'
Hauptfenster verdeckt.


Neu in Version 1.00 RC2
- Bugfix in "Always On Top" Funktion
- Einstellung der "Always On Top" wird beim Beenden gesichert


Neu in Version 1.00 RC1
- Bugfixe
- die Auswahl der Datenbank wurde zur Vereinfachung entfernt, 
  die Daten werden nun immer in der Datei DATA.EAC gesichert.
- die Clipboard - Buttons wurden in Icons umgewandelt.
- neues Feature: "Always On Top"


Neu in Version 0.95
- BlowFish Verschlsselung
- Bugfixe

Neu in Version 0.93
- drag and drop der key files
- clipboard buttons kopieren im EDITMODE nun den Inhalt der Zwischenablage 
in die entsprechenden Eingabefelder

Neu in Version 0.92
- Autoscroll fr Eingabefelder
- Button oder Menbettigung beendet den Editmode und wechselt automatisch in 
den Browsemodus (nderungen werden gespeichert)



Frank Wochatz mail@subsys.de

Berlin, den 02. Oktober 2004