LFNCall --- Verwenden langer Dateinamen mit WIN-OS/2
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Version 1.8

Eines vorweg:
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Dieses Programm interessiert nur Leute, die objektorientiert mit der Workplace
Shell unter OS/2 arbeiten und dabei (leider) noch auf WINDOWS- und DOS-Programme
angewiesen sind.

Also:
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Um ein z.B. einen Text zu erzeugen, wird nicht etwa WINWORD gestartet, der Text
eingegeben und mit "Speichern unter..." dem Text ein Name gegeben....
sondern es wurde in einem Ordner (z.B. dem Schablonen-Ordner) ein leerer
Winword-Text abgelegt und mittels WPS-Einstellung zur Schablone erklrt.
Nun soll in einem beliebigen Ordner ein neuer Text erzeugt werden. Dazu zieht
man die Schablone in den Zielordner und erhlt ein neues Objekt, da wenn die
Verknpfung des Dateityps *.DOC mit WINWORD der WPS richtig bekannt gemacht
wurde, auch gleich das Winword-Symbol erhlt. Nun ndert man den Namen und
klickt zum Bearbeiten doppelt auf das Symbol.

Soweit, so gut.
Genauso kann man natrlich mit jeder Applikation verfahren, OS/2-Programme
richten die Schablonen meist selbst im Schablonen-Ordner ein.

Aber lange Dateinamen oder Verzeichnisnamen:
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Fr OS/2-Programme kein Problem.

Beispiel:
Mein Ordner fr Texte heit: D:\Archiv\Private_Texte
Dorthinein ziehe ich meine Winword-Schablone "WinwordText.DOC" und benenne das
neue Dokument "Brief an Chef wegen Gehalt.DOC".
Der Doppelklick auf das Symbol wird nicht viel bringen.

Und jetzt LFNCall:
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Nach Installation von LFNCall gibt es ein Programmsymbol "Winword-LFN", da
primr mit dem Dateityp "*.DOC" verknpft ist.
Beim Doppelklick auf "Brief an Chef wegen Gehalt.DOC" passiert dann folgendes:

Die Datei wird mit einem Kurznamen in die Wurzel des Laufwerkes verschoben
(bzw. in das TMP-Verzeichnis kopiert, siehe "Technische Hinweise") und
WINWORD mit dieser Datei gestartet. Nach dem Beenden von WINWORD wird sie
automatisch an ihren Originalplatz zurck verschoben.

Einschrnkungen:
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Wie beim objektorientierten Arbeiten blich, sollte beim Beenden des Editierens
des Textes die Applikation geschlossen werden, da erst dann die Datei
zurckkopiert wird.
In der Windows-Anwendung wird nur der Kurzname angezeigt.

Installation:
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Wer diesen Text liet, hat es ja schon geschafft, das ZIP-File in irgendeinem
Verzeichnis auszupacken.

WICHTIG: REXX mu installiert sein.

Von hier braucht nur INSTALL.CMD gestartet zu werden. Nach der Sprachauswahl
passiert dabei folgendes:

1) Die notwendigen Dateien werden in das WIN-OS/2- und das DOS-Verzeichnis
kopiert, mit LFNUNINS.CMD lt sich das alles wieder rckgngig machen.

2) Das Installationsprogramm ermittelt das Windows-und das DOS-Verzeichnis und
dann ist auszuwhlen, ob der "Copy" oder der "Move"-Modus verwendet werden soll
(siehe "Technische Hinweise").
 
3) Als nchstes wird ein Ordner mit Namen "LFN-Aufrufe" angelegt, danach die
Programm-Symble.
Fr einige Programme ist die Einrichtung automatisiert. Das Installations-
programm sucht sich die Pfade zu den Applikationen, generiert die Symbole und 
verknpft sie mit den Dateitypen. Folgende Programme richtet INSTALL.CMD
selbstndig ein, wenn sie ordnungsgem installiert sind und die Dateitypen-
verknpfung in der Datei WIN.INI korrekt ist:
- MS Winword (*.DOC)
- MS Word Viewer 97 (*.DOC)
- MS Excel (*.XLS)
- MS Powerpoint (*.PPT)
- MS Powerpoint Viewer 97 (*.PPT)
- Corel Wordperfect (*.WPD)
- Lotus Wordpro fr Windows (*.LWP)
- WordStar fr Windows (*.WSD)
- Xoom Word Pro (*.XMD)
- Lotus 1-2-3 fr Windows (*.WK?)
- Corel Draw! (*.CDR)
- Visio (*.VSD)

Zur Einrichtung weiterer Win-OS/2- oder DOS-Programme wird im Ordner ein Symbol
mit Namen "LFN-Object erzeugen" angelegt. Dort muss dann das Kommando der
Applikation (mit vollem Pfad) und der Dateityp angegeben werden, damit die
entsprechende Zuordnung eingerichtet werden kann. Desweiteren der Typ der
Applikation: Windows, DOS-Fenster oder DOS-Vollbild.
Dann wird das neue LFN-Object erzeugt.
Zum Herstellen von Zuordnung eines Dateityps und zur Kontrolle empfiehlt sich
brigens das Programm ASSOEDIT von Henk Kelder, dort kann man auch festlegen,
welche die vorrangige Aktion beim Doppelklick auf eine Datei ist.

ACHTUNG: Die langen Dateinamen drfen nicht 2 Leerzeichen nebeneinander
enthalten. Die Anzahl einzelner Leerzeichen ist unbegrenzt, auch Umlaute und
Umbrche (wandelt OS/2 in "!!") drfen enthalten sein. Das '&'-Zeichen darf
nicht in Dateinamen vorkommen.

Update:
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Das Update muss auch mit INSTALL.CMD erfolgen.

Technische Hinweise:
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Der Hintergrundprozess "LFN-Daemon" wird automatisch beendet, wenn kein Bearbei-
tungsprozess mehr luft (nicht sofort, nach einer kurzen Wartezeit). Soll er
laufen bleiben, um z.B. das Starten von Win-OS/2 nicht jedesmal abzuwarten, kann
der Kommandozeile des "LFN-Daemon" Symbols im "LFN-Aufrufe"-Ordner ein "/N" als
Parameter hinzugefgt werden.

Die Nutzung von DOS-Programmen geschieht mit einem speziellen Skript, der Daemon
wird dabei nicht gestartet. Wenn ein DOS-Programm luft und es wird dann ein
Windows-Programm mit LFN gestartet, so kann es Probleme geben, wenn das DOS-
Programm sehr viel CPU-Leistung verbraucht. Das ist leider bei vielen Clipper-
und Pascal-Programmen so wenn diese permanent die Tastatur pollen. Die DOS-
Einstellung DOS_BACKGROUND_EXECUTION ist deshalb von mir in HSTART.CFG auf OFF
gesetzt. In dem Moment wo der Focus auf ein anderes Fenster als das von dem
DOS-Programm kommt wird das DOS-Programm 'eingeforen' und verbraucht nicht so
viel Leistung, so das gengend Leistung vom Kopieren bzw. Verschieben der
Langnamendatei und zum Starten des Windows-Programmes vorhanden ist.

Ab V 1.8 kann fr Programme, die Start-Lader besitzen, d.h. wo das eigentliche
Aufrufprogramm ein Unterprogramm startet und sich selbst beendet durch den Nutzer
ein Windows-Klassenname in der Datei LFNCALL.INI eingetragen werden. Dieser
Klassenname wird dann vom Dmon-Programm berwacht, um das saubere Rckkopieren
des bearbeiteten Dokumentes sicherzustellen. In frheren Versionen war dies nur
fr Lotus 123 und Visio fest eingebaut. Die vordefinierten Eintrge sind
folgende:

VISIO16.EXE=VISIOA
WPWIN.EXE=WPWIN
WSWIN.EXE=WSWin 2.0
XMWIN.EXE=Xoom Word Pro
123W.EXE=123WParent

Es ist also der Name des Startprogrammes und der Name der Klasse anzugeben.
Klassennamen knnen bei laufendem Programm ermittelt werden mit Borland's
"Winsight".
Manchmal lassen sich solche Probleme auch lsen durch nderung des LFN-Objektes.
Beispiele dafr sind Word Viewer 97 und der PowerPoint Viewer 97, s.u..
 
Ab V 1.7 kann entschieden werden, ob die zu bearbeitende Datei in den durch die
Systemvariable "TMP" bestimmten Ordner kopiert und dort bearbeitet wird oder ob
sie in die Wurzel des Datenlaufwerkes verschoben wird (schneller). Dazu gibt es
in der Datei LFNCALL.INI den Eintrag "Mode", der entweder den Eintrag "move"
(empfohlen) oder "copy" enthalten kann. Einem Nutzer, der Lantastic Netzwerk
benutzt berichtete, dass er auf Netzwerklaufwerken mit Windows-Applikationen
nicht auf die Wurzel des Laufwerkes zugreifen kann, in diesem Fall muss "copy"
benutzt werden.
Das Installationsprogramm fragt whrend der Installation ab, welcher Modus
benutzt werden soll, empfohlen ist "move", weil er schneller ist.

Hinweise zu Applikationen:
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Der Word-Viewer 97 und der Powerpoint-Viewer 97 werden nicht wie die anderen
Programme ber den verknpften Dateityp in der WIN.INI erkannt sondern ber
einen Eintrag in der Sektion [MS Setup (ACME) Table Files]. Damit Powerpoint
richtig erkannt wird, sollte also PPT in [Extensions] mit Powerpoint und nicht
mit dem Viewer verbunden sein, DOC entsprechend mit Winword und nicht mit dem
Word-Viewer.
In den LFN-Symbolen trgt INSTALL.CMD fr Powerpoint POWERPNT.DLL und fr den
Viewer PPTVIEW.DLL ein, das ist so richtig, nicht auf .EXE ndern !
Der Powerpoint-Viewer 97 darf nur einmal mit LFNCall gestartet sein, fr eine
2. Instanz reicht i.a. der Speicher nicht aus.

Lizenz:
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LFNCall ist Freeware, jeder kann es auf beliebig vielen Rechnern benutzen. Alle
Rechte verbleiben beim Autor. LFNCall ist nicht "Public Domain", kein Teil des
Programmes darf in irgendeiner Weise verndert werden.
Es darf nicht verkauft werden.

Haftungsausschlu
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Nutzung von LFNCall geschieht auf eigene Gefahr, es wird keinerlei Garantie
fr die Funktion oder irgendetwas anderes, das Programm betreffend bernommen.
Unter keinen Umstnden kann der Autor haftbar gemacht werden fr irgendwelche
Schden, die aus der Nutzung von LFNCall entstehen.

Kontakt:
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Meine E-Mail-Adresse: "Thomas@Bohn-Stralsund.de"

Infos und andere Programme auf meiner Homepage: 
"http://Bohn-Stralsund.de"

Danksagung:
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Mein besonderer Dank gilt Philip G. A. Griffin-Allwood fr die Hilfe bei der
Erstellung dieses Versionsstandes.

Philip G. A. Griffin-Allwood, Ph.D.
Kentville, N.S., Canada
e-mail: pgaga@auracom.com
http://www.glinx.com/~grifwood

Rechte Dritter:
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Die Programme HSTART und HWAIT stammen von Henk Kelder.
FILEREXX.DLL ist eine Rexx-Bibliothek von Jeff Glatt.
